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NEWS * NEWS * NEWS
Die Medienberichte über die Tierambulanz
in den letzten Wochen haben viele Reaktionen ausgelöst (
Berichte
lesen).
Damit Ihr alle informiert seid, was sich unterdessen getan hat, hier ein
paar Neuigkeiten:
19. August 2006: Das
Schreiben vom Stadtpräsidenten ist bei mir eingegangen.
hier lesen. Meine Stellungnahme zu diesem Schreiben:
Die Wildtiere, welche ich oft rette (im Tagebuch zu lesen), gehören dem
Kanton. Für diese zuständig ist die Flurpolizei. Leider ist die
Flurpolizei nur zu Bürozeiten erreichbar. Während den anderen Zeiten sei
die Stadtpolizei zuständig. Ich bin überzeugt, dass dies so auch
geregelt und eigentlich auf dem Papier für diese Tiere gesorgt ist. In
der Realität sieht dies jedoch oft anders aus. Ein Marder wird mitten in
der Nacht angefahren. Der Autolenker ist so anständig, dass er/sie
anhält und die Stadtpolizei alarmiert. Die Stadtpolizei hat aber andere
Prioritäten, als ein halbtotes Tier zu retten und der Autolenker möchte
auch nicht zu lange warten. Also ruft sie die Tierambulanz. Bei mir geht
es ums Tier. Ich rücke aus. Das Tier kann zwar nicht mehr gerettet
werden, es muss aber auch nicht jämmerlich am Strassenrand verrecken.
Ich bringe es zum Einschläfern ins Tierspital. Wem soll ich dies
verrechnen? Etwa dem anständigen Autolenker? Wohl kaum! Er würde nie
mehr einem Tier helfen wollen, wenn er dafür noch bezahlen muss. Solche
Beispiele habe ich zuhauf!
Es kann ja nicht sein, dass die Tiere
die Leidtragenden sind, nur weil wir Menschen es nicht schaffen, uns für
sie verantwortlich zu fühlen. Ich meinerseits werde nicht aufhören mit
dem Zusammensammeln von halbtoten Tieren - auch wenn dafür niemand
bezahlt - die Tiere haben es nicht verdient, Opfer von Bürokratie zu
werden! An dieser Stelle möchte ich
mich bei den Bernern, welche sich für die Tierambulanz einsetzten, ganz
herzlich für die vielen guten Worte bedanken, für die Unterstützung und
die Hilfe! Gestern (16. August
2006) wurde im Gemeinderat Bern über eine allfällige Unterstützung der
Tierambulanz abgestimmt. Leider ist dies abgelehnt worden. Gemäss
Aussagen von Herrn Wasserfallen in einem Bericht von Tele Bern sei die
Aufgabe von der Tierambulanz privat. Er sagt, für Wildtiere sei die
Flurpolizei zuständig. Leider zeigt mir der Alltag, dass diese Lösung
nicht funktioniert. Meist brauchen die kleinen Eichhörnchen, Marder,
Igel usw. nicht zu Bürozeiten Hilfe. Ein aktuelles Beispiel für eine
traurige Geschichte finden Sie in meinem Tagebuch (das kleine
Eichhörnchen, 30. Juli 2007 - ein Sonntag). Ich habe ein neues
Spendenkonto eröffnet. Da ich trotz mehrmaligen Verhandlungen mit der
UBS für jeden zu druckenden Einzahlungsschein CHF --.20 bezahlen musste,
habe ich mich nach einer - für mich kundenfreundlicheren - Bank
umgesehen. Die Valiant Bank hat für mich die besseren Konditionen und
druckt mir unter anderem die Einzahlungsscheine gratis. Die noch im
Umlauf befindlichen Einzahlungsscheine für das Spendenkonto der UBS sind
weiterhin gültig. Bitte aufbrauchen. Herr
Stadtpräsident Alexander Tschäppät
hat den Eingang meines Gesuches vom 28. März 2006 bestätigt (Datum der
Eingangsbestätigung ist 26.06.2006). Die Angelegenheit wird gemäss
seinem Schreiben an einer der nächsten Gemeinderatssitzungen
traktandiert werden. Der
Flughafen Belp hat
sich bereit erklärt, die Tierambulanz langfristig zu fördern und zu
unterstützen. Im Abflugterminal wird nun eine Säule für Kleingeld
bereitstehen. Das Geld wird dann der Tierambulanz übergeben. Zudem
druckt der Flughafen für die Tierambulanz Flyer, welche dann im
Flughafen aufgelegt werden. In der hauseigenen Zeitschrift steht für die
Tierambulanz eine ganze Seite zur freien Gestaltung zur Verfügung. Ich
danke hiermit Herr Charles Riesen ganz herzlich und freue mich auf diese
Zusammenarbeit! Die Arbeiten hierzu sind eingeleitet.
Um die Tierambulanz langfristig am Leben erhalten
zu können, ist nun auch die Politik
aktiv geworden. Im Stadtrat ist eine dringliche Interpellation im
Zusammenhang mit der Tierambulanz von Frau
Karin Feuz-Ramseyer eingereicht worden.
Danke! Ausserdem wurde Herr
Stadtpräsident Tschäppät von verschiedenen Seiten aufgefordert, die
Tierambulanz zu unterstützen.
Neu können Sie auch mit einem Jahresbeitrag von
CHF 150.-- als Gönner
die Tierambulanz nachhaltig finanziell unterstützen - für Informationen:
Gönnermitgliedschaft
Ziel ist es, die Tierambulanz am
Leben zu erhalten - damit dies geschieht, bin ich auf Spenden
angewiesen. Jede noch so kleine Spende hilft der Tierambulanz! Um die
Existenz zu sichern, benötigt die Tierambulanz nachhaltige
Unterstützung. DANKE!
Anmerkung in eigener Sache: Die Tierambulanz versucht, die Kosten
für administrative Arbeiten und Streumaterial so klein wie möglich zu
halten. Deshalb existieren bis anhin noch keine Prospekte usw. Die
gesamte Administration wird von freiwilligen Helfern erledigt. Der Druck
der Spendebriefe wurde von Kunden gesponsert. |